Wunschgewicht erreicht - Zyklus natürlich zurück
Steckbrief
Alter: 21 Jahre
Beschwerden: PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom) Insulinresistenz
Gewichtsreduktion: 15 Kilogramm
Liz ist 21 Jahre jung, studiert Jura in Leipzig und kennt das Problem, das viele beschäftigt: Sie kämpfte seit 2020 mit Übergewicht. Trotz unzähliger Crash-Diäten schlug immer wieder der gefürchtete Jojo-Effekt zu. Als wäre das nicht genug, blieb ihre Menstruation wegen eines PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom) aus. Ihre Frauenärztin wollte ihr die Pille verschreiben, doch Liz wusste: Das ist keine Option! Sie hatte in der Vergangenheit depressive Schübe davon bekommen und wollte endlich eine nachhaltige Lösung – für Körper und Seele.
Der Wendepunkt? Der Tipp ihrer Eltern, die mit dem gesund + aktiv-Programm bei Heilpraktiker Tobias Freudenberg ihr Wohlbefinden deutlich gesteigert hatten. Motiviert suchte Liz ebenfalls seine Unterstützung. Schon beim ersten Gespräch stellte Freudenberg etwas fest, das bisher übersehen wurde: eine Insulinresistenz, die ihre Gewichtsprobleme und Beschwerden verschärfte.
Im Mai 2024 begann Liz ihr Abenteuer mit dem gesund + aktiv Programm – und ihr Leben sollte sich komplett verändern! Der Start war nicht immer leicht. Sie musste ihre geliebten Fastfood-Gewohnheiten über Bord werfen, doch ihre Eltern hatten den perfekten Tipp parat: Ofengemüse! Einfach, lecker und perfekt für den Einstieg. Nach und nach entdeckte sie immer mehr Rezepte, die sie gemeinsam mit ihrem Partner auf ihren neuen Plan anpasste. Und das Beste: Früher mochte Liz nur Brokkoli und Paprika, heute liebt sie eine ganze Vielfalt an Gemüsesorten!
Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Schon nach einer Woche kam ihre Menstruation „ganz von allein“ zurück – ohne Medikamente. Und da hörte es nicht auf: Ihre Durchfälle in Prüfungsphasen? Weg! Der ewige Heißhunger auf Süßes? Geschichte! „Besonders interessant fand ich, dass mein Appetit auf Süßes auf einmal weg war. Früher habe ich gerne mal Schokolade gegessen. Jetzt ist sie mir viel zu süß,“ erzählt Liz begeistert.
Bis Januar 2025 hatte sie ihr Ziel erreicht: Von 84,7 kg auf 70 kg – bei einer Größe von 1,70 m. Aber was für Liz noch wichtiger ist: „Ich habe jetzt nicht mehr das Gefühl, mich verstecken zu wollen. Und das nicht nur wegen der Gewichtsabnahme, sondern weil ich mich endlich richtig wohlfühle in meinem Körper!“
Liz strahlt heute vor Lebensfreude. Sie hat das Gefühl hinter sich gelassen, gegen ihren eigenen Körper kämpfen zu müssen. Stattdessen geht sie jetzt mit Leichtigkeit und Energie durch ihr Leben – bereit, alles zu erreichen, was sie sich vornimmt!
Darum hat die Ernährungsumstellung geholfen
Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)
- Stabilerer Insulinspiegel entlastet die Eierstöcke: Viele Frauen mit PCOS haben eine Insulinresistenz. Dadurch produziert der Körper große Mengen Insulin, um den Blutzucker zu regulieren. Hohe Insulinspiegel regen die Eierstöcke zur vermehrten Bildung männlicher Hormone (Androgene) an, was den Eisprung stören kann. Eine kohlenhydratbewusste Ernährung mit stabileren Blutzuckerwerten kann den Insulinspiegel senken und so direkt auf die hormonellen Prozesse bei PCOS wirken.
- Weniger entzündliche Prozesse im Körper: PCOS ist häufig mit sogenannten „stillen Entzündungen“ verbunden, die die Hormonregulation zusätzlich stören können. Eine Ernährung mit wenig Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln sowie mehr Omega-3-Fettsäuren und sekundären Pflanzenstoffen kann diese Entzündungsprozesse reduzieren und das hormonelle Gleichgewicht unterstützen.
- Fettgewebe beeinflusst den Hormonhaushalt: Fettgewebe ist hormonell aktiv und kann die Balance zwischen weiblichen und männlichen Hormonen beeinflussen. Eine Ernährung, die den Fettstoffwechsel unterstützt und Übergewicht reduziert, kann helfen, dieses hormonelle Ungleichgewicht zu verbessern.
Wie stark PCOS auf Ernährung reagiert, ist individuell verschieden. Dabei spielt die Insulinempfindlichkeit eine zentrale Rolle. Eine individuell angepasste Ernährung, die Blutzucker und Insulinspiegel stabil hält, kann helfen, hormonelle Ungleichgewichte zu reduzieren und den Zyklus zu stabilisieren.