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Mit 64 wieder mehr Energie und Leichtigkeit – trotz Arthrose

Steckbrief

Alter:
64 Jahre

Beschwerden:
Arthrose (Knie)
Müdigkeit
Heißhunger

Gewichtsreduktion:
7 kg

Mechthild (64) trägt ihr Übergewicht seit der Geburt ihrer Kinder mit sich herum. „Es wurde jedes Jahr ein bisschen mehr“, erzählt sie. Über Jahrzehnte probierte sie viele Diäten aus – von Kohlsuppe über Weight Watchers bis hin zu Eiweißdiäten und Kalorienzählen. „Doch nichts funktionierte langfristig. Es war mir oft viel zu einseitig. Ich wusste immer: Das halte ich nie dauerhaft durch.“

Mit den Jahren kamen weitere Beschwerden hinzu. Arthrose in den Kniegelenken machte Bewegung zunehmend schmerzhaft, und eine dauerhafte Müdigkeit begleitete ihren Alltag. „Ich war ständig schlapp, und wegen meiner Knie tat mir jede Bewegung weh.“

Dabei hatten sie und ihr Mann eigentlich einen großen Traum: eine Rucksacktour durch Thailand. Doch mit Knieschmerzen und fehlender Energie schien dieser Wunsch weit entfernt.

Die Müdigkeit führte außerdem dazu, dass Mechthild immer häufiger zu Süßigkeiten griff, um kurzfristig Energie zu bekommen. Doch genau das verstärkte das Problem. Auf kurze Energieschübe folgten Blutzuckerschwankungen, Heißhunger und erneute Müdigkeit. Ein Teufelskreis, der sich über Jahre verfestigte und auch auf der Waage sichtbar wurde. Bei einer Körpergröße von 176 cm wog sie schließlich 84,5 Kilogramm.

Der Wunsch nach Veränderung wurde immer stärker. Schließlich wandte sie sich an Heilpraktikerin Ulrike Goldberg, der sie schon früher vertraut hatte. Nach einem Bluttest empfahl diese ihr den gesund + aktiv Ernährungsplan – individuell abgestimmt auf ihren Stoffwechsel. Als Mechthild ihren Ernährungsplan erhielt, war der Gedanke wieder da: „Das schaffe ich doch nie.“

Von alten Mustern zu neuer Energie

Die ersten Tage waren tatsächlich eine Herausforderung. Vor allem der Verzicht auf Kaffee machte ihr zu schaffen. Auch andere Gewohnheiten, wie der Griff zu Süßigkeiten, mussten bewusst verändert werden. Doch genau hier setzt das Programm an: Durch eine stoffwechselgerechte Ernährung stabilisiert sich der Blutzucker, Energieschwankungen werden reduziert und der Körper findet wieder zu einem gleichmäßigeren Energielevel.

Bereits in der zweiten Woche wurde es leichter. In der dritten Woche merkte Mechthild: „Jetzt bin ich drin. Jetzt weiß ich, wie es geht.“ Heute trinkt sie Caro-Kaffee und hat festgestellt, dass Koffein für sie eher ein Energieräuber war. „Ich hätte nie gedacht, wie gut mir der Verzicht tut“, sagt sie überrascht.

Von Mitte September bis Anfang Dezember 2025 hält sie ihren Ernährungsplan konsequent ein. „Ich möchte mich eigentlich gar nicht mehr anders ernähren“, sagt sie zufrieden.

Besonders gerne kocht sie Rezepte von der gesund + aktiv Website nach. Ein Favorit ist Lamm mit Süßkartoffelpüree. Gleichzeitig hat sie gelernt, dass sich viele Gerichte einfach an ihren Ernährungsplan anpassen lassen. Genau das macht die Ernährung für sie abwechslungsreich und alltagstauglich.

Auch die Ergebnisse sprechen für sich: Von ihrem Startgewicht von 84,5 Kilogramm hat Mechthild inzwischen 7,3 Kilogramm abgenommen und wiegt heute 77,2 Kilogramm. Doch wichtiger als die Zahl auf der Waage ist für sie das neue Lebensgefühl: „Ich habe endlich wieder Energie – richtige Lebensenergie.“

Ein Engelskreis: mehr Energie, mehr Bewegung

Heute geht Mechthild wieder regelmäßig ins Fitnessstudio und versucht täglich ihre 10.000 Schritte zu erreichen. Bewegung fällt ihr deutlich leichter. „Vor ein paar Monaten kam ich kaum die Treppe hoch – heute freue ich mich auf meine Spaziergänge.“

Durch die auf ihren Stoffwechsel abgestimmte Ernährung bleibt ihr Blutzucker stabil. Das geringere Körpergewicht entlastet ihre Knie, die Schmerzen lassen spürbar nach und die Freude an Bewegung wächst von selbst. So ist aus dem früheren Teufelskreis ein echter Engelskreis geworden: mehr Energie führt zu mehr Bewegung, weniger Schmerzen und damit zu noch mehr Lebensqualität. Und auch der Traum von der Wanderreise durch Thailand rückt wieder näher.

Worte, die Mut machen

Ihr Rat an Andere: „Es ist gar nicht so schwierig, wie es am Anfang aussieht. Man sollte sich auf das konzentrieren, was man essen darf – nicht auf das, was man weglässt.“ Und dann fügt sie lächelnd hinzu: „Selbst in meinem Alter kann man noch etwas verändern. Ich fühle mich einfach richtig gut. Es ist nie zu spät, etwas für sich zu tun.“

Darum hat die Ernährungsumstellung geholfen

Arthrose (Knie)

  • Entzündungsprozesse im Körper reduziert: Arthrose geht häufig mit sogenannten „stillen Entzündungen“ einher, die Schmerzen und Gelenkbeschwerden verstärken können. Eine Ernährung mit wenig Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln sowie mehr hochwertigen Fetten und sekundären Pflanzenstoffen aus Gemüse kann die Bildung entzündungsfördernder Botenstoffe reduzieren und so die Gelenke entlasten.
  • Stabilerer Blutzucker: Zu viele schnell verfügbare Kohlenhydrate lassen den Blutzucker stark ansteigen. Der Körper reagiert mit hohen Insulinspiegeln, die im Stoffwechsel die Bildung entzündungsfördernder Prozesse begünstigen können. Eine Ernährung mit ausreichend Eiweiß und langsam verdaulichen Kohlenhydraten hält den Blutzucker stabiler und reduziert diese entzündlichen Reize.
  • Weniger mechanische Belastung der Gelenke: Jedes verlorene Kilogramm Körpergewicht entlastet die Knie deutlich. Beim Gehen wirkt etwa das Zwei- bis Dreifache des Körpergewichts auf das Kniegelenk. Eine Gewichtsreduktion von 7 kg kann die Knie im Alltag somit pro Schritt um etwa 14 - 21 kg entlasten.

Welche Lebensmittel Entzündungsprozesse besonders fördern oder den Blutzucker stark ansteigen lassen, ist von Mensch zu Mensch individuell verschieden. Eine individuell angepasste Ernährung, die zum eigenen Stoffwechsel passt, kann einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Gelenke leisten.

Energiemangel

  • Stabilerer Blutzucker: Werden viele schnell verfügbare Kohlenhydrate (Zucker oder Stärke), aber nur wenig Eiweiß gegessen, kann es zu starken Blutzuckerschwankungen kommen. Der Blutzucker steigt zunächst schnell an, fällt durch die anschließende Insulinausschüttung jedoch oft ebenso rasch wieder ab – manchmal sogar unter das Ausgangsniveau. Dieser Abfall macht sich häufig als Energietief und Heißhunger bemerkbar. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß und passenden Kohlenhydraten sorgt für eine gleichmäßigere Energieversorgung über den Tag.
  • Konstantere Energieproduktion in den Zellen: Für die Energiegewinnung in den „Kraftwerken der Zellen“, den Mitochondrien, benötigt der Körper neben Kohlenhydraten auch ausreichend Eiweiß, gesunde Fette und Mikronährstoffe wie B-Vitamine, Magnesium und Eisen. Eine ausgewogene Ernährung liefert diese Bausteine regelmäßig und unterstützt so eine stabile Energieproduktion im Körper.
  • Weniger Stresshormone: Starke Blutzuckerschwankungen, viel Koffein oder sehr unregelmäßige Mahlzeiten können die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol erhöhen, um kurzfristig Energie bereitzustellen. Auf Dauer kann das jedoch zu Erschöpfung führen. Eine regelmäßige, ausgewogene Ernährung stabilisiert den Stoffwechsel und reduziert diesen hormonellen Stress.

Welche Ernährung den Blutzuckerspiegel stark schwanken lässt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manche verstoffwechseln Kohlenhydrate schneller als andere. Für sie ist eine kohlenhydratbewusste Ernährung mit ausreichend Eiweiß und Fett besonders wichtig. Auch wie sensibel Stresshormone reagieren, kann je nach Stoffwechseltyp und Lebenssituation stark variieren. Eine individuell angepasste Ernährung, die zum eigenen Stoffwechsel passt, kann dabei helfen, den Blutzuckerspiegel und damit auch das Energieniveau zu stabilisieren.

Behandelnde Therapeutin

Ulrike Goldberg

Heilpraktikerin
Praxis für Stoffwechselanalysen

Münsterstrasse 16
48308 Senden

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