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Im Mama-Alltag zur Wohlfühlfigur

Steckbrief

Alter:
35 Jahre

Beschwerden:
Übergewicht

Gewichtsreduktion:
24 Kilogramm

Ann-Kathrin ist 35 Jahre alt, Mutter von zwei kleinen Kindern – drei und fünf Jahre alt – und heute endlich wieder rundum zufrieden mit sich und ihrem Körper. Dass sie das einmal sagen würde, hätte sie selbst kaum geglaubt. Denn lange Zeit war ihr Gewicht ein Thema, das sie körperlich und emotional stark belastet hat.

Schon vor ihren Schwangerschaften hatte Ann-Kathrin mit ihrem Übergewicht zu kämpfen. Nachdem sie die Pille abgesetzt hatte, nahm sie langsam, aber stetig zu,  obwohl sie überzeugt war, sich eigentlich gesund zu ernähren. Schließlich zeigte die Waage 108 Kilo bei einer Größe von 1,71 Metern. Die Ärzte sagten ihr, sie müsse abnehmen. Doch warum es nicht klappen wollte, konnte ihr niemand sagen.

Ann-Kathrin probierte alles, was ihr logisch erschien: „WeightWatchers, Kalorienzählen, verschiedene Diäten. Aber die Waage blieb hartnäckig.“ Wie sie später erfahren sollte, war der Grund dafür eine Hormonstörung, die ihren Stoffwechsel ausbremste. „Ich war oft frustriert“, erinnert sie sich. „Ich hatte das Gefühl, alles richtig zu machen und trotzdem passierte nichts.“

Die richtige Diagnose und ein Plan, der funktioniert

Dann entdeckte sie in der Physiotherapiepraxis, in der sie selbst arbeitet, einen Flyer von gesund + aktiv-Therapeutin Alexandra Behr. Das Angebot eines kostenfreien Kennenlernens sprach sie sofort an. „Ich dachte: Was habe ich zu verlieren?“ Schon im ersten Gespräch merkte Ann-Kathrin, dass es hier nicht um eine Diät ging, sondern um ein Programm, das den Menschen als Ganzes sieht – seinen Körper, seine Hormone, seinen Stoffwechsel.

Im März 2025 startete sie ihr gesund + aktiv-Programm und bereits in der ersten Woche tat sich etwas. „Ich war total überrascht, wie schnell die ersten Kilos verschwanden, obwohl ich wirklich große Mengen gegessen habe“, erzählt sie.

Bis Oktober 2025 hatte sie 24 Kilogramm abgenommen. Von 108 kg auf 84 kg in sieben Monaten. „Und das, ohne ständig Hunger zu haben oder über Essen nachzudenken.“ 

Besonders geholfen hat ihr die klare Nahrungsmittelliste. „Endlich wusste ich genau, was meinem Körper guttut“, sagt sie. „Ich dachte immer, ich esse gesund, aber viele Lebensmittel, die ich regelmäßig gegessen habe, haben meinen Stoffwechsel einfach blockiert.“ 

Wenn der Stoffwechsel wieder anspringt und alles leichter wird

Zu Beginn hatte sie manchmal Fragen und ihre Therapeutin war immer erreichbar. „Sie sagte einmal zu mir: Daran sehe ich, dass Du es wirklich umsetzt. Das hat mich total motiviert.“

Die Umstellung war nicht immer einfach mit zwei kleinen Kindern. „Am Anfang stand ich oft da und fragte mich: Was kann ich jetzt essen? Was koche ich?“ Früher hat sie häufig gegessen, was ihre Kinder übriggelassen hatten. „Das mache ich heute nicht mehr“, sagt sie lachend. Stattdessen stehen jetzt frische, einfache Gerichte auf dem Tisch und die Kinder machen begeistert mit. „Ich liebe mein Rohkostgemüse mit Olivenöl, Kräuterfrischkäse oder Schafskäse. Und plötzlich essen auch meine Kinder Kohlrabi und Paprika. Das war früher undenkbar.“

Was Ann-Kathrin an gesund + aktiv besonders schätzt: „Hier geht es nicht um den BMI oder um Kalorien. Es geht darum, den eigenen Körper zu verstehen und ihn wieder ins Gleichgewicht zu bringen.“

Früher war es für sie schwer, mit den Kindern zu toben oder auf dem Boden zu spielen. „Jetzt mache ich das ganz selbstverständlich. Diese Momente sind für mich unbezahlbar.“ Und auch wenn sie sich heute mal ein Stück Torte gönnt, bleibt ihr Gewicht stabil. Ihr Stoffwechsel arbeitet endlich wieder so, wie er soll.

Ihr Rat an Andere: „Als junge Mutter vergisst man sich selbst schnell. Aber essen müssen wir alle – es kommt nur darauf an, was es ist.

Darum hat die Ernährungsumstellung geholfen

Träger Stoffwechsel durch Hormonstörung

  • Wichtige Bausteine für die Hormonbildung: Hormone steuern viele zentrale Prozesse im Körper, unter anderem Energieverbrauch und Fettstoffwechsel. Für ihre Bildung benötigt der Körper Eiweiß, da Hormone aus Aminosäuren aufgebaut werden. Viele Menschen, insbesondere Frauen, nehmen im Alltag zu wenig Eiweiß zu sich. Eine regelmäßige, ausreichende Eiweißzufuhr liefert die notwendigen Bausteine und unterstützt die hormonelle Regulation.
  • Weniger Blutzuckerschwankungen: Eine Ernährung mit zu viel Zucker und Stärke führt zu starken Blutzuckeranstiegen und einer erhöhten Ausschüttung von Insulin, das die Fettspeicherung im Körper fördert. Auf Dauer können die Körperzellen weniger empfindlich auf Insulin reagieren, sodass immer größere Mengen benötigt werden. Eine kohlenhydratbewusste Ernährung hält den Blutzucker stabiler, senkt die Insulinspiegel und erleichtert dem Körper den Fettabbau.
  • Regelmäßige Mahlzeiten stabilisieren das Hormonsystem: Das hormonelle Gleichgewicht – insbesondere bei Frauen – reagiert empfindlich auf lange Hungerphasen oder stark schwankende Energiezufuhr. Unregelmäßiges Essen kann Stresshormone erhöhen und die hormonelle Regulation zusätzlich belasten. Regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten helfen, den Stoffwechsel zu stabilisieren und hormonelle Prozesse besser auszubalancieren.

Manche Menschen reagieren empfindlicher auf Blutzuckerschwankungen oder unregelmäßige Mahlzeiten als andere. Auch Stress kann das hormonelle Gleichgewicht zusätzlich belasten. Eine individuell angepasste Ernährung, die zum eigenen Stoffwechsel passt, kann helfen, hormonelle Prozesse besser zu unterstützen.

Behandelnde Therapeutin

Alexandra Behr

Ernährungsberaterin
Metabolic Med

Lüttenweg 4a
21483 Wangelau

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Steckbrief

Alter:
35 Jahre

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Gewichtsreduktion:
24 Kilogramm

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Alexandra Behr

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