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Blutdruck und Schilddrüse endlich im Gleichgewicht

Steckbrief

Alter:
53 Jahre

Beschwerden:
Bluthochdruck
Schilddrüsenunterfunktion
Müdigkeit
Haarausfall
Verstopfung

Gewichtsreduktion:
6 Kilogramm

Mit 53 Jahren stand Corinna R. an einem Punkt, an dem sie nicht mehr weiterwusste. Schon lange hatte sie mit hohem Blutdruck zu kämpfen, 2019 erlitt sie sogar einen Herzinfarkt – zwei Stents waren die Folge. Trotz Medikamenten und ärztlicher Betreuung wollte sich der Blutdruck einfach nicht dauerhaft stabilisieren. Gleichzeitig war ihre Schilddrüsenfunktion eingeschränkt. Obwohl sie Schilddrüsenhormone (L-Thyroxin) einnahm, fühlte sie sich ständig müde und erschöpft. „Schon morgens bei der Arbeit war die Kraft wieder weg“, erinnert sie sich. „Ich war einfach leer.“

Ihre Ärzte versicherten ihr immer wieder, die Blutwerte seien gut – doch sie fühlte sich alles andere als gut. Neben der bleiernen Müdigkeit kamen auch Haarausfall und Verstopfung hinzu.

Zwischen Familie, Beruf und Dauerstress

Die letzten Jahre waren für Corinna besonders belastend. Ihre beiden Kinder waren während der Corona-Zeit noch schulpflichtig und litten sehr unter der Situation. Der ständige Spagat zwischen Familie, Beruf und Sorgen um die Kinder setzte ihr enorm zu.

Über ihre Tochter, die früher bereits bei gesund + aktiv-Therapeutin Stefanie Pilsinger in Behandlung war, fand Corinna schließlich selbst den Weg zu ihr. „Ich wusste, so konnte es nicht weitergehen“, sagt sie rückblickend.

Die Wende kam mit der Ernährung nach gesund + aktiv

Im Mai begann Corinna mit ihrem individuellen gesund + aktiv-Ernährungsplan. Ihre Therapeutin hatte ihn anhand ihrer Blutergebnisse für sie erstellt. Der Start war zwar etwas anstrengend, aber längst nicht so schwierig, wie sie befürchtet hatte. Schon nach kurzer Zeit bemerkte sie Veränderungen: Sie war ausgeglichener. Durch die angepasste Ernährung stabilisierte sich ihr Blutzuckerspiegel. „Früher habe ich nachmittags immer Heißhunger auf Kuchen oder Kekse gehabt. Dieses Bedürfnis war plötzlich einfach nicht mehr da. Ich hatte gar nicht das Gefühl, verzichten zu müssen.“

Durch den Ernährungsplan lernte sie, welche Lebensmittel ihren Stoffwechsel wirklich unterstützen – und welche ihn belasten. Die ausgewogene Zusammensetzung der Mahlzeiten half, Blutzucker und Hormone zu stabilisieren – das entlastete Herz, Kreislauf und auch die Schilddrüse. „Ich konnte regelrecht spüren, wie mein Körper wieder in Schwung kam“, erzählt sie. „Diese bleierne Müdigkeit war endlich weg – endlich hatte ich wieder Kraft für den Alltag.“

Blutdruck, Schilddrüse und Lebensfreude im Gleichgewicht

Besonders beeindruckend fand Corinna, wie sich ihr Körper mit der Zeit immer mehr erholte. Durch die gezielte Ernährungsumstellung und die persönliche Begleitung durch ihre Therapeutin verbesserten sich ihre Beschwerden und die Schilddrüsenwerte so deutlich, dass sie das L-Thyroxin komplett absetzen konnte.

Auch ihr Blutdruck sank Schritt für Schritt und ist heute – bei minimaler Medikamentendosis – dauerhaft im grünen Bereich. „Das ist mein größter Erfolg“, sagt sie stolz. „Nur wenn ich mich mal aufrege, merke ich, dass er kurz ansteigt.“

Nebenbei verlor sie 6 Kilogramm an Körpergewicht und fühlt sich heute leicht, fit und rundum wohl. Im Oktober beendete sie die strenge Phase ihres Plans – zufrieden und voller Energie. „Ich habe mir nicht verboten zu essen, sondern mir erlaubt, Gutes zu essen“, beschreibt sie ihre neue Einstellung zum Essen.

Alltag mit neuer Leichtigkeit

Da Corinna frühmorgens bereits körperlich arbeitet, empfahl ihre Therapeutin ihr, vom Intervallfasten abzusehen. Das hätte für ihren Körper zusätzlichen Stress bedeutet. Stattdessen startete sie den Tag mit einem Apfel und ein paar Nüssen – und das tut sie bis heute. „Damit komme ich wunderbar bis zum Frühstück aus.“

Im Alltag hat die gesund + aktiv-App ihr und ihrem Mann sehr geholfen. Anfangs war die Umstellung beim Einkaufen etwas ungewohnt, doch sie haben sich schnell eingespielt. „Heute weiß ich genau, was mir guttut – und das fühlt sich unglaublich befreiend an“, sagt sie lächelnd.

Ihr Rat an Andere: „Wenn man es wirklich will, dann schafft man es auch – und es lohnt sich in jeder Hinsicht.“ Corinna ist überzeugt: Gesunde Ernährung kann das Leben verändern – denn damit hat sie ihre Gesundheit selbst in die Hand genommen und sich ihre Lebensfreude zurückerobert.

Darum hat die Ernährungsumstellung geholfen

Bluthochdruck

  • Stabilerer Blutzucker entlastet die Gefäße: Starke Blutzuckerschwankungen durch zu viele schnell aufspaltbare Kohlenhydrate (Zucker, Stärke), führen zu wiederholten Insulinspitzen und können die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol fördern. Diese Hormone lassen Herzfrequenz und Gefäßspannung ansteigen. Eine Ernährung mit ausreichend Eiweiß und langsam verdaulichen Kohlenhydraten hält den Blutzucker stabiler und kann dadurch auch das Herz-Kreislauf-System entlasten.
  • Weniger Salz und stark verarbeitete Lebensmittel: Viele Fertigprodukte enthalten große Mengen Salz und Zusatzstoffe. Ein hoher Salzkonsum kann bei empfindlichen Menschen dazu führen, dass der Körper mehr Wasser zurückhält und das Blutvolumen steigt – der Blutdruck nimmt zu. Eine frische, natürliche Ernährung reduziert diese Belastung und unterstützt eine bessere Regulation des Flüssigkeitshaushalts.
  • Gesündere Gefäßfunktion: Gemüse und hochwertige Fette liefern Kalium, Magnesium, Omega-3-Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese können entzündliche Prozesse reduzieren, die Gefäßwände schützen und die Bildung von Stickstoffmonoxid fördern – einem Botenstoff, der Blutgefäße erweitert. Dadurch bleiben die Gefäße elastischer und können sich besser an wechselnde Belastungen anpassen.

Wie stark Ernährung den Blutdruck beeinflusst, ist individuell verschieden. Manche Menschen reagieren empfindlicher auf Salz oder Blutzuckerschwankungen als andere. Eine individuell angepasste Ernährung, die zum eigenen Stoffwechsel passt, kann deshalb einen wichtigen Beitrag zu stabileren Blutdruckwerten leisten.

Schilddrüsenunterfunktion

  • Stabilerer Blutzucker reduziert Stresshormone: Häufige Blutzuckerschwankungen durch viele schnell verfügbare Kohlenhydrate (Zucker oder Stärke) können die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol auslösen. Auch psychischer Stress erhöht diese Hormone. Dauerhaft erhöhte Stresshormone können die Umwandlung des Schilddrüsenhormons T4 in das aktive Hormon T3 hemmen. Dadurch steht dem Körper weniger wirksames Hormon zur Verfügung und der Stoffwechsel arbeitet langsamer. Eine Ernährung mit ausreichend Eiweiß und langsam verdaulichen Kohlenhydraten hält den Blutzucker stabiler und entlastet den Hormonstoffwechsel.
  • Wichtige Bausteine für die Schilddrüse: Für die Bildung von Schilddrüsenhormonen benötigt der Körper ausreichend Eiweiß. Daraus gewinnt er Aminosäuren wie Tyrosin, die direkt an der Hormonbildung beteiligt sind. Zusätzlich braucht die Schilddrüse Mikronährstoffe wie Jod, Selen, Eisen und Zink. Eine nährstoffreiche Ernährung mit hochwertigem Eiweiß liefert diese Bausteine regelmäßig und unterstützt die normale Funktion der Schilddrüse.
  • Gesunde Leber unterstützt die Hormonaktivierung: Ein großer Teil der Aktivierung von Schilddrüsenhormonen findet außerhalb der Schilddrüse statt – vor allem in der Leber. Dort wird das inaktive Hormon T4 in das stoffwechselaktive Hormon T3 umgewandelt. Eine leberfreundliche Ernährung mit wenig stark verarbeiteten Lebensmitteln, dafür vielen Bitterstoffen, ausreichend Eiweiß sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen kann diese Stoffwechselprozesse unterstützen.

Wie stark Ernährung die Schilddrüsenfunktion beeinflusst, ist individuell verschieden. Manche Menschen reagieren empfindlicher auf Blutzuckerschwankungen oder bestimmte Nährstoffmängel als andere. Stress wirkt sich jedoch bei den meisten Menschen deutlich auf den Hormonstoffwechsel aus. Eine individuell angepasste Ernährung, die zum eigenen Stoffwechsel passt, kann helfen, die Schilddrüsenfunktion zu unterstützen.

Behandelnde Therapeutin

Stefanie Pilsinger

Heilpraktikerin
Naturheilpraxis Handeloh

Hauptstr. 6a
21256 Handeloh

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